Sicher Schwitzer

Panik in der Sauna? Wir stellen ihnen sieben Faktoren vor, die ein sicheres Saunavergnügen garantieren.

Sauna ohne Risiko

1. Überhitzte Gemüter in der Sauna
Kann die Saunakabine überhitzen? Die Frage stellen sich Saunaneulinge und sie kann auch oft von alten Schwitz­hasen nicht beantwortet werden. Eine Überhitzung ist aber technisch unmöglich: Jede RAL-geprüfte Sauna verfügt über zwei voneinander getrennte Schalt­kreise. Von denen der eine die Saunatemperatur mit einem Mess­­fühler in einem Toleranzbereich von plus/minus 3 °C exakt regelt. Der zweite Schaltkreis bricht die gesamte Stromzufuhr bei Erreichen der Temp­era­tur­höchst­grenze von 140 °C ab.

2. Heiße Öfen in der Sauna
Beim Herz der Sauna – dem Ofen – vermuten manche Schwitzfans eine lauernde Infarktgefahr. Bei Ein­haltung simpler Regeln ist die Sorge um den Ofen aber un­be­grün­det. Wichtig ist, dass die Montage des Einheiz­ers sachgerecht erfolgt, die Belüftung geregelt und Min­dest­abstände zur Wand eingehalten werden. Auch dürfen Sie keine Handtücher zum Trocknen auf den Ofen legen. Eine Alter­native zu frei im Raum stehenden Öfen sind Hinterwand- oder Unterbanköfen.

3. Saunahöhepunkt
Der Aufguss, der für viele Saunaliebhaber den Höhe­punkt des Saunagenusses darstellt, kann mit ein paar einfachen Anweisungen unbedenklich genossen werden. Auf keinen Fall dürfen konzentrierte oder schwach verdünnte Duftessenzen auf die Saunasteine gegossen werden – beachten Sie unbedingt die Mischangaben auf der Packung. Hier bestände die Gefahr, dass das ätherische Öl überhitzt und als Flamme nach oben schlägt.

4. Stickig
Dicke Luft in der Kabine würde den Saunagenuss trüben und die Badenden belasten. Lüftungssysteme leiten verbrauchte Luft ab und führen frische, sauerstoffreiche Luft zu.

5. Engegefühl in der Sauna-Kabine
Klaustrophobische Menschen scheuen oft den Gang in die Sauna. Die Saunatür spielt hier eine wesentliche Rolle: Der geschlossene Raum führt zu einem Gefühl des Eingesperrtseins ­– darum werden Sauna­türen in der Regel so konzipiert, dass sie sich mit leichtem Druck von innen nach außen öffnen lassen. Ein doppelter Falz in der Tür gewährleistet die nötige Dichtigkeit. Kabinen mit großen Glaselementen sorgen zusätzlich für das optische Verschmelzen von Innen- und Außenraum.

6. Ferngesteuerte Sauna
Mit modernen Steuerungen haben Erholungssuchende ihren Besuch in der Sauna im Griff. Haben neben Ihnen aber auch Handys oder WLAN Einfluss auf das Sau­nageschehen? Was im Flugzeug gilt – alle Funk­systeme auszuschalten – kann doch auch in der Sauna nicht falsch sein? Neueste Prüfungen stellen nun sicher, dass sich Steuerungen im Stand-by-Modus trotz elektromagnetischer Störimpulse nicht einschalten. Außerdem fordert die DIN-Norm, dass Switch-off-Schalter im Steuergerät integriert werden müssen. Bei Betätigung schaltet das Steuer­gerät auf stromlos, das Licht in der Kabine bleibt dabei an.

7. In bester Verfassung
Grundsätzlich gilt: Die Sauna macht gesund. Beim Besuch in der Schwitzkabine senkt sich der Blutdruck, das Immunsystem sowie der Kreislauf werden angeregt und die Haut erfrischt. Einzig Menschen mit einer Infektionskrankheit, mit Krampfadern, Venenthrom­bosen und Herz-Kreislauf-Leiden ist vom Gang in die Kabine abzuraten.

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