Mexiko: Viva la Temazcal!

Mit einer Wiedergeburt gipfelt das indigene Ritual im Temazcal. Duft, Klang, Hitze beanspruchen so lange ihre Sinne, bis sie mit gereinigtem Geist und Körper aus der Schwitzhütte treten.

 

temazcal

 

Hier die wichtigsten Begriffe aus zum Temazcal:

 

Copal: Das Schwitzritual beginnt mit reinigen der Teil­­neh­mer durch Salbei- und Copalrauch. Copal­harz wird aus dem seltenen Hym­naea-Baum gewonnen und duftet ähnlich wie Weih­rauch. Schon die Mayas benutzten Copal bei ihre Bräuchen.

 

Wiedergeburt: Das Temazcal ist nichts für schwache Nerven und einen instabilen Kreislauf. Unun­te­r­­broch­enes Trommeln und Ras­seln, extreme Hitze und das Trinken von unterschiedlichen Tees wecken starke Emo­tionen. Den Saunieren­den wird einiges bei diesem Ritus abverlangt, sie fühlen sich da­nach aber wie neugeboren.

 

Schwitziglu: Lehm und Stein sind die Grund­stoffe eines Temazcals. Die Schwitzhütte symbolisiert Mutter Erde, eine Feuerstelle daneben Vater Sonne.

 

Haus der heissen Steine: Bei den vier Temazcal-Gängen werden pro Runde jeweils fünf glühende Steine von drauß­en in die Hütte gelegt. Danach finden rituelle Aufgüsse mit Kräuteressenzen statt.

 

Schamanentrommel: Rhythmisches Trommeln und gemeinsame Ge­sänge der Saunierenden reinigen Körper und Geist.

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